Die Kraft vom Wald

ROTWILD - UNSER HIRSCH

Wildscheine sind stark verbreitet und liefern ein saftiges, kerniges und würziges Fleisch.

Wildschweine sind Allesfresser und sehr anpassungsfähig und werden daher als Kulturfolger genannt. In Mitteleuropa nimmt die Population vor allem durch den vermehrten Anbau von Mais derzeit stark zu und wandert verstärkt in besiedelte Bereiche ein. Das Wildschwein ist die Stammform des Hausschweines.

Wildschweine sind in Europa seit Urzeiten Jagdwild, daher gibt es für Wildschweine unterschiedlichen Alters und beiderlei Geschlechts sowie für viele Körperteile Bezeichnungen aus der Jägersprache. Im Deutschen allgemein verbreitet sind unter dem Oberbegriff Schwarzwild die jagdlichen Bezeichnungen Keiler für ein männliches und Bache für ein weibliches Wildschwein sowie Frischling für ein Jungtier von bis zu einem Jahr.

Keiler können bis 350 kg auf die Waage bringen, Bachen ca. 40-200 kg. Frischlinge wiegen meist bis ca. 20-30 kg, Überläufer zwischen 30 -60 kg

Nacken / Träger

Wird von den Kennern gerne als Braten oder Schmorbraten geschätzt, entbeint lässt er sich auch in Steaks zum Grillen oder Braten schneiden.

Wildschweinschulter

Die Schulter wird im Ganzen gebraten. Ausgelöst und zum Rollbraten gebunden lieferte sie ebenfalls ausgezeichnete (Schmor-)Braten. Weiters eignet sie sich für Ragouts oder Faschierten (Hack).

Wildschweinrücken

Wird von den Kennern gerne als Braten oder Schmorbraten geschätzt, entbeint lässt er sich auch in Steaks zum Grillen oder Braten schneiden.
Kann im Ganzen gebraten am Drehgriller gegrillt werden, sofern das Fleisch von jungen Tieren stammt. Der Rücken lässt sich auch in Doppelkotletts teilen und in der Pfanne braten oder grillen. Der ausgelöste Rücken ergibt die beiden Filets, welche vielseitig verwendet werden.

Wildschweinschlögl / Keule

Die kleineren Schlögel werden im Ganzen oder entbeint gebraten. Größere Teile können rund 5-6 kg wiegen und werden daher in kleinere Bratenstücke zerlegt. Aus den Teilstücken Ober- und Unterschale ( oder Frikandeau) und der großen Nuss lassen sich quer zur Faser Steaks und Schnitzel zum Braten und Grillen schneiden. Die zersägte Haxe wird besonders gerne für die Zubereitung von Wildfonds bzw. Juis verwendet.